Europeana Collections zeigt Material zum Kulturerbe von rund 3.700 verschiedenen Institutionen. Ein Netzwerk von Aggregatoren sammelt die Daten beispielsweise aus einem bestimmten Land oder einer Art von Institution wie Museen oder zu einem bestimmten Thema wie der Naturgeschichte und leitet sie von dort an Europeana weiter.
Das Europeana Aggregators’ Forum bringt die verschiedenen nationalen, fachlichen und thematischen Aggregatoren zusammen, damit sie Fachwissen und Wissen austauschen können. Ein neues Akkreditierungssystem ermöglicht es ihnen, ihre beitragenden Einrichtungen zu unterstützen und ihnen mehr Sicherheit in Bezug auf die Fähigkeiten und Kenntnisse ihrer Aggregatoren zu geben, mit dem Ziel, auf eine Verbesserung der Datenqualität in den Europeana-Sammlungen hinzuarbeiten.
Im vergangenen Jahr wurden über 130 Einrichtungen des Kulturerbes aus 34 Ländern von den Aggregatoren individuell unterstützt, beraten und beraten, wie sie ihr Material auf die Aufnahme in Europeana vorbereiten können. Dies betraf schließlich mehr als 10 Millionen Datensätze.
Ein neues maßgeschneidertes System zur Verwaltung von neuem und aktualisiertem Material, Metis, wird jetzt vom Team von Europeana verwendet und reduziert mit seinen automatisierten Verfahren bereits die Zeit, die für die Verarbeitung und Veröffentlichung einer Sammlung benötigt wird. Dies bedeutet, dass Aktualisierungen von Sammlungen viel früher online verfügbar sind als zuvor. Die Prozesse, die Metis ermöglicht, wie z.B. die Überprüfung auf defekte Links, unterstützen die Bemühungen zur Verbesserung der Datenqualität.
Der Qualitätsstandard, das Europeana Publishing Framework, wurde in diesem Jahr überarbeitet, um Qualitätsstandards für Metadaten zusätzlich zu den bestehenden Standards für Inhalte aufzunehmen. Im vergangenen Jahr wurde die Zahl der nicht konformen Datensätze um 3 Millionen reduziert. Europeana ermutigt die Aggregatoren und Institutionen weiterhin, auf diesen Rahmen Bezug zu nehmen und bessere Inhalte und Metadaten zu erstellen. Im Einklang mit dem Rahmen berechnet und „tagsiert“ Metis jeden Datensatz in Europeana Collections mit der Ebene, der er sowohl für Inhalt als auch für Metadaten entspricht. Dies bedeutet, dass es einfacher ist, Sammlungen zu ermitteln, die verbessert werden müssen, sowie Sammlungen, die einen hohen Standard aufweisen und daher stärker gefördert und genutzt werden können.
Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe, darunter nationale Workshops in Slowenien und Österreich, brachte Einrichtungen des Kulturerbes, Aggregationspartner und die Europeana Foundation zusammen, um die Herausforderungen und Vorteile der Online-Veröffentlichung des Kulturerbes anzugehen und anhand des Europeana Publishing Framework zu zeigen, wie die Sammlungsqualität die potenziellen Nutzungen beeinflusst.
