Die Konferenzen werden im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisiert und rücken das kulturelle Erbe ins Rampenlicht der europäischen Politik. Wir werfen einen Blick auf diese Veranstaltungen im Rahmen unserer Reihe „Strategiein Bewegung“.
Von Entscheidungsträgern bis hin zu Praktikern tragen wir alle dazu bei, dass das Urheberrecht der Forschung, Bildung, Innovation und Kreativität dient und gleichzeitig die legitimen Interessen von Urhebern und Rechteinhabern respektiert werden. Mit der Entwicklung von Technologien und der Auflösung von Grenzen im digitalen Umfeld ändert sich die politische Landschaft, um neue Möglichkeiten zu eröffnen. Die Umsetzung der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt (CDSM) hält viele Versprechen für den Sektor des digitalen Kulturerbes bereit, darunter die Möglichkeit für Institutionen, digitale Vervielfältigungen aller Werke in ihren Sammlungen vorzunehmen, urheberrechtlich geschützte, aber vergriffene Werke online verfügbar zu machen und den Grundsatz zu wahren, dass das, was in analoger Form gemeinfrei ist, bei der Digitalisierung gemeinfrei bleibt. Entscheidungsträger, Praktiker, Rechteinhaber und andere haben eine Rolle dabei, sie Wirklichkeit werden zu lassen.
Europeana-Konferenz vom 5. bis 6. Oktober
Die Europeana-Webkonferenz zum Thema „Die Rolle des Urheberrechts beim digitalen Wandel des Kulturerbesektors“ wird sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Urheberrechts und seiner Rolle bei der Unterstützung und Ermöglichung des digitalen Wandels befassen. Diese Konferenz ist dank des Bundesministeriums für Kultur und Medien Teil des Kulturprogramms des deutschen Ratsvorsitzes.
Mit Praktikern, die Ansätze zum Urheberrecht verfeinern und entwickeln, werden wir Beispiele präsentieren, einen Blick auf die CDSM-Richtlinie und darüber hinaus werfen, die verbleibenden Herausforderungen und die zu ergreifenden Chancen diskutieren und gemeinsam erforschen und gestalten, was als nächstes kommt.
Während Teile der Europeana-Webkonferenz vom 5. bis 6. Oktober nur auf Einladung stattfinden und sich an kulturpolitische Entscheidungsträger aus den EU-Mitgliedstaaten richten, stehen zwei Sitzungen allen an Kultur und Urheberrecht interessierten Personen offen. Am 5. Oktober befasst sich „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Urheberrechts und des digitalen Wandels“ mit den Möglichkeiten des Urheberrechts in der Richtlinie über den digitalen Binnenmarkt. Und am 6. Oktober können Sie „Von der Politik zur Praxis: Urheberrechtsrahmen, Standards und Fallstudien zur Unterstützung des digitalen Wandels von CHIS“.
Melden Sie sich jetzt an, um an einer reichhaltigen interaktiven Erfahrung teilzunehmen, tief in Ideen einzutauchen, sich gegenseitig in neue Richtungen zu inspirieren und wertvolle Einblicke mit nach Hause zu nehmen. Folgen Sie @EU2020DE und #EU2020DE auf Twitter.
Sehen Sie sich das Programm an
Konferenz der Deutschen Nationalbibliothek am 7. Oktober
Die DNB-Konferenz „Rethinking Culture and Science – Opportunities & challenges of digital transformation in Europe“ am 7. Oktober ist öffentlich. Hauptrednerin ist Minna Karvonen, Direktorin des finnischen Ministeriums für Bildung und Kultur, die über „Chancen der Digitalisierung für Kultur und Wissenschaft“ diskutieren wird. Harry Verwayen, Exekutivdirektor der Europeana Foundation, wird über die Stärkung des digitalen Wandels und die Rolle von Europeana beim digitalen Wandel des Sektors sprechen, und Julia Fallon von der Europeana Foundation wird die Rolle des Urheberrechts beim digitalen Wandel des Kulturerbesektors erörtern.
