Informationen zu Henk...
Nach meinem Studium der Physikalischen Geographie war ich bis Mitte 2016 im IT- und IT-Management tätig, habe mich aber schon immer sehr für Geschichte und Archäologie (insbesondere Landschaftsarchäologie) interessiert. 2007 trat ich als IT-Manager in die niederländische National Heritage Agency ein und hatte die Möglichkeit, an Europeana-Projekten wie CARARE und LoCloud mitzuwirken. Die Arbeit am Kulturerbe mit verwandten Geistern aus ganz Europa hat meine Leidenschaft entfacht, und als die Chance kam, sich stärker mit dem Kulturerbe selbst zu beschäftigen, wechselte ich den Job und wurde Senior Spezialist für (vor)historische Landschaften.
Woran arbeiten Sie derzeit?
Ich arbeite an einem politisch wirklich heißen Thema in den Niederlanden: Bodensenkungen und Treibhausgasemissionen, ihre Auswirkungen auf das Kulturerbe, mögliche Gegenmaßnahmen und ihre Auswirkungen auf das Kulturerbe. Seit Anfang 2019 beschäftige ich mich mit der Nutzung von Satellitendaten (Copernicus-Programm) für die Erforschung, Überwachung und Verwaltung des kulturellen Erbes. Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit sind Programme und Projekte im Bereich des Kulturerbe-Datenmanagements, der Verbindung von Daten (unter Verwendung kontrollierter Vokabeln) und der Veröffentlichung von Daten, z.B. in Network Digital Heritage (in den Niederlanden) und Europeana. Abgesehen davon arbeite ich einen Teil meiner Zeit als Unternehmensarchitekt, der Geschäftsziele, Prozesse und IT in Einklang bringt, und als Finanzdirektor von CARARE CLG.

Was sind einige der Herausforderungen in Ihrer Rolle? Was sind einige Ihrer Lieblingselemente?
Ich denke, einer der schwierigsten Aspekte ist, dass der Wert des nicht beweglichen Kulturerbes nicht einfach in Euro gemessen werden kann, was bedeutet, dass es immer ein harter Kampf gegen den Wettbewerb um eine wirtschaftlich motivierte Landnutzung ist. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass nicht nur Fachleute, sondern auch die breite Öffentlichkeit das kulturelle Erbe genießen und schätzen können, damit die Entscheidungsträger den Wert des kulturellen Erbes angemessen berücksichtigen. Abgesehen davon, dass es Herausforderungen sind, ist es auch das, woran ich am meisten Spaß habe, mit euch allen zu arbeiten!
Was war Ihre Motivation, dem Mitgliederrat beizutreten?
Ich finde es von entscheidender Bedeutung, dass Europeana in der Lage ist, die interessierte Öffentlichkeit zu erreichen, insbesondere grenzüberschreitende Phänomene (wie Archäologie) zu zeigen und zu verbinden und auch 3D, AR, VR und (so weit wie möglich) personalisiertes Storytelling zu nutzen, um den Menschen ein realeres kulturelles Erbe zu ermöglichen. Ich möchte wirklich gemeinsam mit meinen Kollegen im Mitgliederrat auf dieses Ziel hinarbeiten.
Was beabsichtigen Sie als Mitgliedsrat zu tun?
Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um Europeana zum Ort des Kulturerbes zu machen, nicht nur für Fachleute und Forscher, sondern auch für die interessierte Öffentlichkeit und Schulen. Und natürlich werde ich mich aktiv in den Gemeinden und in der Arbeit des MC selbst engagieren.
Interessieren Sie sich für eine Karriere im digitalen Kulturerbe? Lesen Sie mehr über die interessanten Rollen unserer Mitgliederräte oder besuchen Sie die Europeana-Jobseite für neue Möglichkeiten.
