Neue Methodik zur Messung der Wirkung
Die wachsenden Sammlungen digitalisierter und zunehmend geborener digitaler Daten haben beispiellose Möglichkeiten für die Nutzung durch die Kreativwirtschaft und einzelne Bürger eröffnet. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteile dieser Aktivitäten sind jedoch nicht immer unmittelbar ersichtlich und zeigen nicht den Return on Investment in Digitalisierung und digitale Strategien für öffentliches Engagement.
inDICEs entwickelt eine neuartige Methodik, die die weitreichenden Auswirkungen dieser digitalen Revolution bewerten und ihre zukünftige Entwicklung steuern wird. Damit sollen die Investitionen in die Digitalisierung und die Schaffung von Rahmenbedingungen für zugängliche und wiederverwendbare Kulturgüter weiter unterstützt werden.
Unsere Methodik kombiniert drei Forschungsbereiche:
Verständnis und Messung der sozioökonomischen Auswirkungen des Zugangs zu kulturellen Gütern und Dienstleistungen und neuen Formen der Produktion von Inhalten, die durch das digitale Kulturerbe ermöglicht wurden;
Bestandsaufnahme der Rechtsvorschriften über geistiges Eigentum (IPR) auf nationaler und internationaler Ebene, um Bereiche zu ermitteln, in denen politische Maßnahmen an die Praktiken angepasst werden müssen, um die Förderung und Nutzung von Kulturgütern zu ermöglichen;
Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und bewährter Verfahren, die einzelnen Organisationen helfen, Engpässe bei der kreativen Wiederverwendung und Nutzung des digitalen Erbes zu überwinden.
Eine offene Beobachtungsstelle für den Bereich des Kulturerbes
Während inDICEs noch im ersten Jahr ist, haben wir ein ehrgeiziges Ziel, ein offenes Observatorium mit drei Kernelementen zu bauen:
Partizipativer Raum: ein kollaboratives Online-Umfeld für Beratung, gemeinsame Gestaltung und einen transparenten Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern, Fachleuten im Bereich des Kulturerbes, Forschern und Vertretern der Kreativwirtschaft.
Visuelle Analytik: inDICEs führt derzeit umfangreiche Analysen zu verschiedenen Daten über Urheberrechtsrichtlinien und -trends, die Interaktion der Nutzer mit der digitalen Kultur und vieles mehr durch. Um Daten sinnvoll zu machen, werden wir narrative Datenvisualisierungen verwenden, die Muster und Zusammenhänge zwischen dem Zugang zum digitalen Erbe und seinen sozioökonomischen Auswirkungen aufzeigen.
Selbstbewertungsinstrument: Einzelne CHI werden in der Lage sein, die Auswirkungen ihrer digitalen Sammlungen zu bewerten und Änderungen an ihren Geschäftsmodellen zu identifizieren, die dazu beitragen würden, diese zu erhöhen.

Konsultationsworkshop
Um Input für die Entwicklung unserer Methodik zu sammeln, organisiert inDICEs am 15. bzw. 16. September einen interaktiven Online-Workshop mit zwei Sessions. Ziel des Workshops ist es, die Bedürfnisse und Anliegen von CHI-Fachleuten in Bezug auf Rechte des geistigen Eigentums (IPR) und Wertschöpfungsketten, zukünftige Forschungskompetenzen und Change Management zu verstehen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, unseren partizipativen Raum zu nutzen, um sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und ihr Wissen und ihre Beobachtungen zu teilen. Das vollständige Programm und die Anmeldung zum Workshop finden Sie hier. Seien Sie schnell, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist!
Beteiligen Sie sich!
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inDICEs wird aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ der Europäischen Union finanziert.
