Erkunden des Jugendstils in Osteuropa
Die Jugendstilbewegung begann in Westeuropa um den Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu den Kernzentren der Jugendstilkreationen in Westeuropa gehören Brüssel, Barcelona, Budapest, Paris, Aveiro und Wien, aber viele Juwelen der Jugendstilarchitektur, der dekorativen und angewandten Kunst finden sich im gesamten Donauraum in Osteuropa.
Das digitale Jugendstil-Donau-Repository und die mobile Jugendstil-Donau-App zielen darauf ab, dieses Erbe hervorzuheben, zu digitalisieren und zu fördern. Das Repositorium enthält über 17.000 digitale Objekte mit standardisierten und interoperablen Informationen zum Jugendstilerbe aus dem Donauraum in verschiedenen Formen. Es enthält 3D-Objekte, Videos, Texte, Fotos, Beschreibungen. Jedes Objekt im Repository enthält geografische Koordinaten, den Link zum nationalen Kulturerbeportal und den Link zu Europeana.
Verwendung der App und des Repositorys
Das Repositorium bietet den Nutzern die Möglichkeit, dieses Erbe für den gesamten Donauraum über eine einzige interaktive geografische Karte zu beobachten, zu vergleichen und zu analysieren, um die Forschung zur wirksamen Erhaltung, Renovierung und Revitalisierung dieses wertvollen Erbes zu unterstützen. Es wurde verwendet, um Forschung zu betreiben und Strategien für die Erhaltung des Jugendstil-Erbes zu entwickeln, und ist als Wissensbasis für Fachleute und für den täglichen Gebrauch verfügbar.
Die App ist für die breite Öffentlichkeit für den täglichen Gebrauch als Online-Tool für Tourismus, Forschung und Bildung zugänglich. Es unterstützt und hilft Kulturtouristen, insbesondere Jugendstilliebhabern, Jugendstilbauten im Donauraum zu planen, zu entdecken und zu besuchen.

Über das Projekt
Der Mangel an Daten zur Dokumentation des Kulturerbes und der Wunsch, Europeana-Ressourcen mit lokalen Ressourcen aus Österreich, Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Serbien und Rumänien zu verschmelzen, motivierten die Entwicklung der App und des Repositorys. Die Arbeit wird von Franc J. Zakrajsek geleitet, einem Entwickler bei LUNIDA, einem Partner und Content-Anbieter des Projekts Europeana Archaeology.
Im Rahmen des Projekts wurden Europeana-Metadaten wiederverwendet und angereichert. Darüber hinaus digitalisierten Kultureinrichtungen aus Serbien, Rumänien, Bulgarien und anderen Ländern analoge Objekte und stellten sie über das Repository zur Verfügung. Das Projekt präsentiert nun bewegliches, unbewegliches und immaterielles Jugendstilerbe aus dem gesamten Donauraum inklusive 3D-Modellen.
