2018 - ein großes Jahr für uns hier bei der Europeana Foundation. Wir feierten zehn Jahre, seit die erste Europeana-Website online ging. Wir verabschiedeten uns von unserer geschäftsführenden Direktorin Jill Cousins. Wir haben unsere Beziehungen zur Europäischen Kommission und zu den Mitgliedstaaten erneuert. Und wir haben Fortschritte bei der Verbesserung unserer Prozesse und Produkte gemacht. Für mich fühlt es sich ein wenig so an, als wäre Europeana erwachsen geworden.
In meiner neuen Rolle als Exekutivdirektor wurde ich von einem engagierten und engagierten Team der Europeana Foundation unterstützt – und hier muss ich unseren neuen technischen Direktor, Andy Neale, begrüßen – sowie von einem Verwaltungsrat mit unglaublicher Vision, Tatkraft und Fachwissen, einem innovativen Forum der Aggregatoren und einer Netzwerkvereinigung, die nie aufhört, voranzukommen. Mein herzlicher Dank gilt jedem Einzelnen, dessen harte Arbeit und Engagement in diesem Jahr zu unseren Leistungen beigetragen hat.
2018 war natürlich das Europäische Jahr des Kulturerbes, eine einjährige Aktion der Europäischen Kommission, um mehr Menschen für das Kulturerbe zu interessieren und sich dafür zu engagieren. Wir schlossen uns ihnen bei dieser Mission an und führten eine ehrgeizige Kampagne zum Thema kulturelles Erbe und Migration durch. Der bulgarische und der österreichische EU-Ratsvorsitz haben uns die Möglichkeit gegeben, das EYCH zu unterstützen und einen Beitrag zu seinem Vermächtnis zu leisten und Europeana für das nächste Jahrzehnt in den Mittelpunkt des digitalen Kulturerbes zu stellen.
Im Rahmen unseres neuen Dienstleistungsvertrags mit der Europäischen Kommission leitet die Europeana Foundation ein Konsortium zum Betrieb der Europeana Core Service Platform. Entsprechend der in der Evaluierung von Europeana skizzierten Richtung verlagern wir unseren Fokus darauf, Einrichtungen des Kulturerbes bei ihrem digitalen Wandel zu unterstützen. In diesem Jahr haben wir daran gearbeitet, die Systeme und die Infrastruktur hinter den Kulissen zu verbessern, damit es für unsere Datenpartner einfacher und lohnender wird, Sammlungen mit uns zu teilen. Und wir haben die Art und Weise, wie diese Sammlungen online angezeigt und verknüpft werden, verbessert, was das Finden und Arbeiten mit ihnen zu einem viel einladenderen und produktiveren Unterfangen macht.
Von der Schaffung von Bildungsressourcen über unterhaltsame GIFs bis hin zum Austausch persönlicher Migrationsgeschichten und der Entwicklung von Fachwissen bei EuropeanaTech ist es immer wieder spannend zu sehen, wie das digitale Kulturerbe Europas zunehmend in das tägliche Leben integriert und verändert wird.
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